Kategorie: Ausreden

  • Podcast-Tipp: Telephobia

    Die schönste Podcastentdeckung meines vergangenen Jahres ist Telephobia: Die zauberhafte Lea Utz hilft in liebevoll produzierten 30min Episoden Menschen dabei, ein Gespräch zu führen, dass sie schon viel zu lange vor sich herschieben.

    Das Ganze macht sie auf eine feine, einfühlsamen Art, die mir wirklich nahegeht.

    Für mich ist es berührend mitzubekommen, wie ähnlich menschlich wir uns sind und wie unterstützend es sein kann, wenn „einfach“ jemand da ist, der einen schweren Schritt mit mir geht. Denn manchmal braucht es gar keinen Therapeuten, sondern einfach einen lieben Menschen, der mir dabei hilft, mutig zu sein.

    Direktlink: https://www.ardaudiothek.de/episode/telephobia-dieser-eine-anruf/brigitte-und-der-flipperautomat/br/13474195

  • Nur eine Hose

    Die originellste Ausrede, welche ich im Rahmen meines Berufs als Bewährungshelfer im vergangenen Jahr zu hören bekam: „ich kann heute leider nicht kommen, ich habe keine Hose!“.

    Auf eine verwunderte Nachfrage erklärt der 50-jährige Klient, dass er nur eine lange Hose besitze, die so dreckig geworden sei, dass sie nun in der Maschine sei, weswegen er den heutigen Termin unmöglich wahrnehmen könne.

    Und ich weiß nicht, was ich wundersamer finde: Dass es Menschen mit nur einer Hose gibt oder dass es ihm nicht gelingt, die Reinignug so zu timen, dass er seine Termine wahrnehmen kann.

    Dieser Beitrag könnte Teil einer gemeinsamen Ausredensammlung verschiedener Sozialbereufe werden.

    Welche Ausrede hat Dich zuletzt amüsiert? Schreib sie in die Kommentare.