Kategorie: Muster des Gelingens

  • Was wurde aus der Akademie…

    …für angewandtes gutes Leben?

    Meine Erfahrungen mit der „Akademiegemeinschaft“ habe ich 2025 in diesem knapp 60-seitigen PDF (knapp 40 MB mit Bildern und Anhang, Downloadlink) festgehalten.

    Über Kommentare & Rückmeldung per email freue ich mich.

    Viel Freude beim Lesen!

  • Hörtipp: Die Autobahn-Universität

    Kürzlich machte mich eine Kollegin auf ein interessantes Vortragsformat aufmerksam, welches auf Spotify auf Euch wartet: Der immerwieder lesenwerte Carl Auer Verlag veröffentlich unter dem schönen Titel „Carl Auer autobahnuniversität“ Aufzeichnungen von Vorträgen aus einem breiten Themenspektrum. Von Therapie, über Beratung hin zu spirituellen Themen. Von den vier Vorträgen, die ich bislang gehört habe, finde ich folgenden am amüsantesten:

    Obwohl er schon rund 30 Jahre alt ist, scheint mir der Inhalt noch immer aktuell. Daher eine weitere Hörempfehlung.

  • Podcast-Tipp: Telephobia

    Die schönste Podcastentdeckung meines vergangenen Jahres ist Telephobia: Die zauberhafte Lea Utz hilft in liebevoll produzierten 30min Episoden Menschen dabei, ein Gespräch zu führen, dass sie schon viel zu lange vor sich herschieben.

    Das Ganze macht sie auf eine feine, einfühlsamen Art, die mir wirklich nahegeht.

    Für mich ist es berührend mitzubekommen, wie ähnlich menschlich wir uns sind und wie unterstützend es sein kann, wenn „einfach“ jemand da ist, der einen schweren Schritt mit mir geht. Denn manchmal braucht es gar keinen Therapeuten, sondern einfach einen lieben Menschen, der mir dabei hilft, mutig zu sein.

    Direktlink: https://www.ardaudiothek.de/episode/telephobia-dieser-eine-anruf/brigitte-und-der-flipperautomat/br/13474195

  • Videotipp: Insel-Festland-Gespräche

    In diesem 30min Video (kostenlos, Link zu vimeo) erklärt die großartige Mechtild Reinhardt anhand eines bildhaften Beispiels, wie sie mit einem schwer zu erreichenden Jugendlichen in Kontakt kommt und Meta-Kommunikation übt.

    Sie ist übrigens auch die Lehrerin, welche mir die Unterscheidung zwischen Mustern des Gelingens und -Misslingens beigebracht hat.

  • MdG2: Meine Grenzen achten

    Ein Muster des Gelingens („MdG“), das ich bislang leider nur selten in jungen Gründungsgruppen beobachten konnte, aber sehr bedeutend ist, wenn sie eine regenerative, sozial-nachhaltige Kultur des Wirkens entwickeln möchte: Aufmerksam auf die Grenzen seines eigenen Körpers / Systems achten.

    Ich zitiere Miki Kashtan, die es in ihrem sechsten core-comittment sehr treffend auf den Punkt bringt:

    6. Liebevoller Umgang mit meinen Begrenzungen
    Selbst wenn ich versucht bin, mich zu überlasten (auch bezogen auf eines dieser Commitments), will ich in jedem Moment achtsam gegenüber den Grenzen meiner Möglichkeiten sein. Wenn ich bemerke, dass ich mich unter Druck setze, will ich mir Unterstützung dafür holen, die natürliche Weisheit meines Organismus zu achten und mich nur innerhalb meiner derzeitigen Grenzen herauszufordern, während ich mit der Zeit meine Kapazitäten erweitere

    © 2018 Miki Kashtan • nvc@baynvc.org • www.baynvc.org

    Für jede GFK-interessierte Gruppe eine Lektüre wert: Ihre „core commitments“ auf deutsch.

  • Immer Alle zu allem anhören oder Profis entscheiden lassen?

    Miki Kashtan unterscheidet im folgenden 2-minütigen Video kurz und knapp

    • Dialogverfahren, die der Meinungsbildung dienen, von
    • Mediationsformaten zum Wiedergewinnen von Vertrauen in Beziehungen, die von Konflikten geschwächt worden, gegenüber
    • Entscheidungsfindungsprozessen, die darauf angelegt sind, möglichst effizient ein Ergebnis zu erzielen.

    https://drive.google.com/file/d/1D2ZmiGbiv-uwXJDvCAXPC1RMWArIgiWS/view?usp=share_link

    Gerade in Gruppen, die nicht nur zusammen arbeiten sondern auch miteinander wohnen, also etwa Gemeinschaften, ist es wichtig zu erkennen, wann es was braucht. Geht es am Plenumssamstag darum Entscheidungen vorzubereiten, Meinungen zu bilden oder Beziehungsstörungen zu mediieren?

    Je nach dem sind grundverschiedene Methoden und Herangehensweisen zielführend.

  • soziale Verluste und Abschiede ignorieren

    Das Gegenstück zu „gehen ohne was zu sagen“: Wenn jemand heimlich still und leise die Biege macht oder sogar mit Ansage geht, ignorieren wir das am besten.

    Denn jeder Abschied ist nicht nur ein neuer Anfang, sondern auch immer eine gute Gelegenheit inne zu halten um zu reflektieren „Wie sind wir zusammen gewesen?, Was haben wir voneinander gelernt, Welche Erfolge erreicht, welche Niederlagen zusammen erlebt?“ und vieles mehr.

    Es könnte zu Verbindung, Dankbarkeit oder gar gelebter Gemeinschaftserfahrung führen, sich diesen Fragen zu stellen.

    Eine Ausbilderin gab mir übrigens mal das folgende Rezept mit auf den Weg:

    Zu einem guten Abschied gehört immer Bedauern und Bedanken. 
    Bedauern was gewesen ist - oder auch nicht sein konnte  
    und 
    Würdigen was gewesen ist. 

    Oder kennst Du noch andere Formeln für gelingende Abschiede?

  • Kleine Textsammlung

    Seit ein paar Wochen begleitet mich die Idee, ein Buch zu schreiben. Da die Hemmschwelle für so ein Buch aber deutlich höher ist und die kleinen Fragmente möglicherweise auch schon entzücken, starte ich hie prototypisch mal mit einem blog.

    Muster des Misslingens & stories vom Scheitern

    über die häufigsten Fehler beim Gemeinschaftgründen und gemeinschaftsgetragene-Betriebe aufbauen – damit ihr sie nicht machen müsst.