Schlagwort: Reflexion

  • Was wurde aus der Akademie…

    …für angewandtes gutes Leben?

    Meine Erfahrungen mit der „Akademiegemeinschaft“ habe ich 2025 in diesem knapp 60-seitigen PDF (knapp 40 MB mit Bildern und Anhang, Downloadlink) festgehalten.

    Über Kommentare & Rückmeldung per email freue ich mich.

    Viel Freude beim Lesen!

  • MdG2: Meine Grenzen achten

    Ein Muster des Gelingens („MdG“), das ich bislang leider nur selten in jungen Gründungsgruppen beobachten konnte, aber sehr bedeutend ist, wenn sie eine regenerative, sozial-nachhaltige Kultur des Wirkens entwickeln möchte: Aufmerksam auf die Grenzen seines eigenen Körpers / Systems achten.

    Ich zitiere Miki Kashtan, die es in ihrem sechsten core-comittment sehr treffend auf den Punkt bringt:

    6. Liebevoller Umgang mit meinen Begrenzungen
    Selbst wenn ich versucht bin, mich zu überlasten (auch bezogen auf eines dieser Commitments), will ich in jedem Moment achtsam gegenüber den Grenzen meiner Möglichkeiten sein. Wenn ich bemerke, dass ich mich unter Druck setze, will ich mir Unterstützung dafür holen, die natürliche Weisheit meines Organismus zu achten und mich nur innerhalb meiner derzeitigen Grenzen herauszufordern, während ich mit der Zeit meine Kapazitäten erweitere

    © 2018 Miki Kashtan • nvc@baynvc.org • www.baynvc.org

    Für jede GFK-interessierte Gruppe eine Lektüre wert: Ihre „core commitments“ auf deutsch.

  • MdM5: Das Bauernopfer

    Manches Mal konnte ich beobachten, wie „die Ohnmächtigen“ einer Gruppe, erst Ruhe geben bzw. sich beteiligten konnten, nachdem „die Mächtigen“ – meist einfache Funktionsrollenträger, wie etwa die Moderation geschlagen wurden.

    Im Schach sind Manöver dieser Art als Bauernopfer bekannt: Ich opfere einen Teil meiner ersten Reihe, die sogenannten einfachen Bauern, zugunsten einer höheren Figur.

    Irritierender Weise erahne ich eine Parallele zu diesem Manöver in einer Gemeinschaftsgruppe, die ich länger begleiten durfte: Manche Gruppenmitglieder waren erst in der Lage sich einzubringen, nachdem die ursprünglich verantwortlichen Vorsitzenden kapituliert haben.

    Dabei vermag ich es gerade nicht ganz einzuschätzen, ob dass dann eine verantwortliche Weise war, die entstandene Lücke zu füllen, oder nur ein niederes Drama oder ein verdeckter Machtkampf, die „Mächtigen“ zu stürzen, um die subjektiv empfundene Ohnmacht zu verringern oder aber auch auf mehr Menschen zu verteilen.

  • MdM4: ist das regional-bio-fairtrade-vegan?

    oder auch „unter dem höchsten Anspruch mach ich’s nicht!“

    Eine gute Idee kann ja jede:r haben. Mensch muss da schon die Spätfolgen für die nächsten 5 Jahre und alle Eventualitäten berücksichtigen. Sonst ist das doch viel zu gefährlich, um es auszuprobieren.

    In wie vielen Gremien wurden gute, liebevoll vorbereitete Vorschläge von Besserwisser:innen und den ewig Nörgelnden kaputt getrampelt – in der besten Absicht: Wenn man das so, oder besser noch ganz anders macht, wäre das doch viel besser! Guckt mal, ihr müsst nur diesen Standard berücksichtigen, da noch mal anrufen und dann noch mal bei dem und der anrufen, dann sprechen wir noch mal mit allen darüber, ja?

  • Schön war’s, oder?

    Alle Jahre wieder werde ich auch 2022 mit Hilfe des „Yearcompass“ auf das vergangene Jahr zurückblicken und einen Ausblick aufs kommende Jahr wagen.

    Alles was Du brauchst: 1 – 2 Tage Zeit, einen gemütlichen Raum, wohl duftenden Tee und deinen Kalender.

    Downloadlink (A4 PDF).

    Viel Erkenntnis & Freude beim reflektieren!